Rafael Eisenreich triumphiert in Röthis
Mit einer beeindruckenden Leistung sicherte sich Rafael Eisenreich beim Slalom in Röthis den Tagessieg. Am Steuer seines leichten Formula Acrabolena verwies er Sigi Panti auf einem Tatuus F4 sowie Mitfavorit Wolfgang Zobl auf dem Abarth Hayabusa auf die weiteren Plätze. Der bisherige Dominator im Driving Camp, Dominik Fröhle, musste seinen Einsatz mit dem TracKing leider vorzeitig beenden.
Bei den Tourenwagen setzte sich Marco Schöbel auf Opel Kadett an die Spitze. Dahinter folgten Kurt Flatz im VW Golf sowie Hermann Bollhalder auf Lotus.
In der Serienfahrzeug-Kategorie entwickelte sich ein packendes Duell: Reto Sieber gewann mit seinem Toyota GR Yaris hauchdünn gegen Sven Schäpper auf Mini – gerade einmal zwei Hundertstelsekunden entschieden zugunsten von Reto. Roland Graf komplettierte mit einem weiteren Toyota GR Yaris das Podest. Yannic Hofstetter sicherte sich auf Ford Focus den Klassensieg bei den Fahrzeugen über 3000 ccm und erzielte gleichzeitig die viertschnellste Serienzeit des Tages.
Bei den historischen Rennfahrzeugen setzte sich Michael Bissegger auf Opel Corsa durch. Rang zwei ging an Klaudius Nagel auf BMW, der diese Kategorie normalerweise dominiert.
Traditionell hart umkämpft präsentierte sich auch die Lotus-Wertung. In der Produktionsklasse gewann Reto Sieber vor Remo Feuz und Norbert Sieber. Die Competition-Klasse entschied Hermann Bollhalder vor Hannes Mahler und Mario Hedinger für sich.
Für Spannung sorgte einmal mehr die Regularity-Kategorie. Peter Schmitz auf Smart und Urs Böhlen auf Swiss Legends teilten sich mit einer unglaublichen Differenz von lediglich 1/100 Sekunde den Sieg. Rang drei belegten Bogosav Kracun auf Subaru WRX und Philipp Stockklausner. Sarah Scharmer rundete das Spitzenfeld mit einer weiteren starken Leistung ab.
Erfreulich war erneut das große Interesse an der beliebten Schnupperklasse. Silas Preisig gewann auf Subaru mit dem denkbar knappsten Vorsprung von nur einer Hundertstelsekunde vor Raphael Oberzinner auf Renault. Jerome Pöder auf BMW und Nicole Bösch auf Skoda komplettierten die Spitzenränge.
Mit knapp über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern blieb das Starterfeld zwar unter den hohen Erwartungen des RRCV, das sportliche Niveau war jedoch einmal mehr außergewöhnlich hoch. Dies zeigte sich auch in der Damenwertung, die Anne Kothgassner vor Zeljka Wintsch und Sarah Scharmer für sich entschied.
Nach der Sommerpause richtet sich der Blick nun auf das große Finale des Internationalen Dinovino Automobil Cups. Die Entscheidung um den Gesamtsieg fällt beim Bergslalom in Eichenberg am 10. und 11. Oktober.





